Utopia e.V. aus Frankfurt (Oder) http://utopiaffo.blogsport.de Verein für antirassistische und antifaschistische Jugend-, Bildungs- und Kulturarbeit Thu, 06 Sep 2018 20:22:12 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en PM: Vor dem Gesetz sind alle gleich – außer Ausländer / Utopia e.V. empört über Abschiebe-Pläne von OB Wilke http://utopiaffo.blogsport.de/2018/09/06/pm-vor-dem-gesetz-sind-alle-gleich-ausser-auslaender-utopia-e-v-empoert-ueber-abschiebe-plaene-von-ob-wilke/ http://utopiaffo.blogsport.de/2018/09/06/pm-vor-dem-gesetz-sind-alle-gleich-ausser-auslaender-utopia-e-v-empoert-ueber-abschiebe-plaene-von-ob-wilke/#comments Thu, 06 Sep 2018 20:22:12 +0000 Administrator Aktuelles http://utopiaffo.blogsport.de/2018/09/06/pm-vor-dem-gesetz-sind-alle-gleich-ausser-auslaender-utopia-e-v-empoert-ueber-abschiebe-plaene-von-ob-wilke/ Bestürzt haben wir vom Utopia e.V. die Äußerungen des Frankfurter Oberbürgermeisters wahrgenommen, mit denen er auf den gewalttätigen Angriff auf die Gäste des Clubs „Frosch“ reagiert hat. Als „Kehrtwende“ bezeichnet René Wilke selbst seine neue Position zum Umgang mit Geflüchteten, die die Ausweisung bei entsprechenden Straftaten vorsieht. Wir sind über diese Entwicklung besorgt und empört.

Wie alle Bürger*innen dieser Stadt waren auch wir entsetzt über den gewalttätigen Übergriff im Frosch-Club, mit dem wir bei unseren Veranstaltungen gerne zusammenarbeiten. Bei dem Übergriff waren zudem Freund*innen von uns anwesend, die zum Glück unverletzt blieben.

Für uns war direkt danach klar: Die Strafverfolgungsbehörden sind jetzt am Zug, die Polizei und die Staatsanwaltschaft werden sich des Falles annehmen, es wird Festnahmen, einen Gerichtsprozess und Verurteilungen geben. Körperverletzung mit Faust und Messer ist eine ernste Sache. Wenn Staat und Stadt in der Folge ihre Hausaufgaben machen, dann werden Sozialarbeiter*innen der Frage nachgehen, was die Entstehungsbedingungen der zur Diskussion stehenden gewalttätigen Clique sind und versuchen, diese zu ändern. Und schließlich wird der Frosch-Club ein wirkungsvolles Sicherheits-Konzept ausarbeiten, um seine Gäste in Zukunft besser zu schützen.

So diskutierten wir die Entwicklungen, doch davon kein Wort mehr, denn inzwischen hat sich die Lage drastisch verändert: Der Oberbürgermeister sah sich anscheinend gezwungen, vom Lauf der rechtsstaatlichen Dinge abzulenken und kramte aus der Mottenkiste der kommunalen Volkssouveränität ein – wie es im juristischen Jargon heißt – besonderes „Ausweisungsinteresse“ hervor.

Es ist offensichtlich, was hinter seiner Entscheidung steht, sich so zu äußern: jene Frankfurter*innen anzusprechen, die rassistisch sind, die Migration nur als Bedrohung empfinden und demokratische Werte verachten. Und er versucht jene zu besänftigen, für die rechtsstaatliche Maßnahmen gegen nicht-deutsche Gewalttäter*innen nicht weit genug gehen können. Das sind genau jene Menschen, die mit zweierlei Maß messen.

Wir verurteilen den Angriff auf den Frosch-Club entschieden. Gleichzeitig stellen wir uns gegen die Instrumentalisierung der Herkunft der Täter*innen für populistische Forderungen. Damit verschärft sich die Debatte um Geflüchtete weiter und verschiebt sich nach rechts. Wir sind überzeugt, dass dieser Schachzug nicht funktionieren wird: Nun den rechten Forderungen entgegenzukommen wird nicht helfen, rechte Positionen abzuschwächen. Im Gegenteil, damit werden sich diejenigen in ihrer Haltung bestätigt fühlen, die zu den Menschenrechten ein zwiespältiges, rein taktisches Verhältnis haben und Geflüchteten ablehnend bis feindlich gegenüber stehen.

Wir sind empört über diesen Rechtsruck unseres Oberbürgermeisters. Wir sind aber – und das ist vielleicht fast noch beschämender für Frankfurt (Oder) – empört über eine Gemengelage aus Betroffenheit, Aktionismus und Angst vor rechter Stimmungsmache, die die Politik unter einen völlig widersinnigen Zugzwang setzt. Mit Rücksicht auf die Stimmung in der Stadt wird aus einer Angelegenheit für das Strafrecht eine irrationale Kaffeesatzleserei rund um das Phänomen „gefühlte Sicherheit“. Damit Frankfurt (Oder) nicht derart in die Schlagzeilen gerate wie Cottbus oder Chemnitz, nehmen viele Politiker*innen die „Stimmung in der Stadt“ zum Ausgangspunkt, um den Bürger*innen ihr „Sicherheitsgefühl“ wiedergeben zu wollen.

Hallo Sahra Wagenknecht: „Wer Gastrecht missbraucht, hat Gastrecht verwirkt.“ Hallo NPD: „Kriminelle Ausländer raus!“ Das kann doch nicht ernsthaft eine seriöse Antwort auf soziale Probleme und Gewalt sein! Falls doch, könnten wir eine lange Liste mit sehr deutschen Namen aufstellen, für die ebenfalls eine Ausweisung geprüft werden sollte.

Das Problem ist die Unehrlichkeit: Wir können die Gewalt und das Böse in dieser Gesellschaft nicht einfach „rausschmeißen“. Wer den Anschein erweckt, dass dies möglich sei, handelt verantwortungslos. Kriminalität und Gewalt müssen innerhalb einer Gesellschaft geklärt und bekämpft werden. Abschiebungen dürfen nie ein legitimes Mittel von Politik sein. Wer glaubt, man könne sich so aktiv Probleme vom Hals schaffen, gibt das unteilbare Versprechen von Gleichheit auf, für das sich Linke verbürgen – zuallererst vor dem Gesetz.

Wir fordern eine Gleichbehandlung von deutschen und nicht-deutschen Personen – rechtsstaatliche Prinzipien müssen für alle hier lebenden Menschen gleichermaßen gelten!

Frankfurt (Oder), den 06.09.2018

Utopia e.V.

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SEEBRÜCKE in FFO – Einladung zum offenen Planungstreffen http://utopiaffo.blogsport.de/2018/09/05/seebruecke-in-ffo-einladung-zum-offenen-planungstreffen/ http://utopiaffo.blogsport.de/2018/09/05/seebruecke-in-ffo-einladung-zum-offenen-planungstreffen/#comments Wed, 05 Sep 2018 17:49:41 +0000 Administrator Aktuelles http://utopiaffo.blogsport.de/2018/09/05/seebruecke-in-ffo-einladung-zum-offenen-planungstreffen/ Das Bündnis „Kein Ort für Nazis Frankfurt (Oder)“ möchte zusammen mit euch eine Kundgebung der SEEBRÜCKEN-Kampagne organisieren. Kommt dafür zu unserem offenen Planungstreffen und macht mit!

Datum: 13.09.2018
Zeit: 18 Uhr
Ort: Kontaktladen des Utopia e.V., Berliner Straße 24, Frankfurt (Oder)

Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen.
Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und fordern von der deutschen und europäischen Politik sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind.

Weitere Infos zur SEEBRÜCKEN-Kampagne findet ihr hier.

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20 Jahre Utopia am 1.9. http://utopiaffo.blogsport.de/2018/08/07/20-jahre-utopia-am-1-9/ http://utopiaffo.blogsport.de/2018/08/07/20-jahre-utopia-am-1-9/#comments Tue, 07 Aug 2018 13:53:25 +0000 Administrator Aktuelles http://utopiaffo.blogsport.de/2018/08/07/20-jahre-utopia-am-1-9/ Wir feiern unseren Geburtstag – dieses Jahr werden wir 20 Jahre alt!
Was haben wir vor? Wir feiern 16:00 Uhr bis 22:00 Uhr mit Musik, Workshops, Rückblicken und Spielen auf unserem Hof. Kommt vorbei, bringt eure Freunde mit und lasst uns nostalgisch werden!

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Fest der Nachbar*innen am 25.05. http://utopiaffo.blogsport.de/2018/05/22/fest-der-nachbarinnen-am-25-05/ http://utopiaffo.blogsport.de/2018/05/22/fest-der-nachbarinnen-am-25-05/#comments Tue, 22 May 2018 07:24:12 +0000 Administrator Aktuelles http://utopiaffo.blogsport.de/2018/05/22/fest-der-nachbarinnen-am-25-05/ Diesen Freitag findet zwischen 15:00 und 22:00 Uhr unser Fest der Nachbar*innen statt!

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24.03.2018: Infoveranstaltung Hausprojekt „Zelle 79″ im FFORST http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/23/infoveranstaltung-hausprojekt-zelle-79-im-fforst/ http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/23/infoveranstaltung-hausprojekt-zelle-79-im-fforst/#comments Fri, 23 Mar 2018 11:03:39 +0000 Administrator Aktuelles http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/23/infoveranstaltung-hausprojekt-zelle-79-im-fforst/

„Wir wollen unser linkes Wohn- und Hausprojekt in Cottbus kaufen. Die ParZELLEnstraße 79 existiert seitdem Jahr 2000 und soll es auch weiterhin tun. Deshalb geht es jetzt los mit dem Hauskauf. Und ja, wir brauchen eure Unterstützung!

Der Trägerverein des Hauses leistet im Wesentlichen antirassistische und antifaschistische Arbeit – und das ist in Cottbus dringend nötig. Den „Verein für ein multikulturelles Europa e.V.“ gibt es bereits seit 1994. Als er seine Räumlichkeiten in der Straße der Jugend verlassen musste, wurde zunächst ein Haus in der Bahnhofstraße besetzt. Als legale Alternative bot uns die Stadt Cottbus die Parzellenstraße 79 an. Wir wollen hier möglichst Vielen die Chance geben, mit flachen Hierarchien gemeinsam zu arbeiten, sich selbst zu verwirklichen sowie sozial- und umweltverträglich zu wohnen.

Uns ist es wichtig, diesen Freiraum zu erhalten. Aber auch so eine Distel im Beton benötigt im Kapitalismus finanzielle Mittel. Kenn‘ wa ja alle. Daher suchen wir coole Menschen, die uns unterstützen wollen. Insgesamt benötigen wir 50.000 Euro für den Kauf des Hauses – im Vergleich bspw. zu Berlin ist das ja fast nichts. Und die Zeit drängt: 2020 läuft unser jetziger Mietvertrag aus.
(…)
Kämpferische Grüße aus der Zelle79″

Nach der Infoveranstaltung ist Party angesagt! Wir haben euch excelente DJ’s* besorgt und dazu gibt es noch die leckersten Cocktails, die wir euch gerne zubereiten! Die überschüssigen Einnahmen der Cocktails werden wir der Zelle79 spenden!

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„Feminismus geht uns alle an!“ http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/13/feminismus-geht-uns-alle-an-2/ http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/13/feminismus-geht-uns-alle-an-2/#comments Tue, 13 Mar 2018 10:34:45 +0000 Administrator Aktuelles Presse Queerfeministische Tage 2018 http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/13/feminismus-geht-uns-alle-an-2/ ## queerfeministische Aktionstage am 16. und 17.03. ## Konzert und Workshops ##

Am 16. und 17.03.2018 finden die vom Utopia e.V. organisierten, queerfeministischen Tage in Frankfurt (Oder) statt. An beiden Tagen wird sich dabei eingehender mit den Themen Queerfeminismus und Feminismus auseinandergesetzt.

„Wir wollen ein Bewusstsein für Geschlechtsidentitäten fernab gängiger Rollenvorstellungen von Mann und Frau schaffen. Es gibt viele Menschen, die sich von der Gesellschaft eingeschränkt fühlen, wenn sie einzig und allein nach heterosexuellen Normen und ihrem biologischen Geschlecht beurteilt werden. Die Persönlichkeit eines Menschen macht noch viel mehr aus.“, so Paula Schnürpel, für den Utopia e.V.

Am 16.03 geht es um 20 Uhr los mit einem queerfeministischen Spektakel mit verschiedenen Bands im „Frosch – Der Club“ (Ziegelstraße 36, 15230 Frankfurt (Oder)). Gym Tonic, Bechamel und Boston Curtis werden Songs quer durchs Punkrockgenre zum Besten geben. Am 17.03. folgen, eingeleitet von einem Einführungsvortrag zum Thema Queerfeminismus, zwei Workshops zu den Themen „Schwangerschaftsabbruch? – Mein Körper gehört mir! Feministische Perspektiven auf eine umkämpfte Debatte“ sowie „Let‘s talk about Sex!“, einem Workshop, der sich spezifisch an Menschen mit Frauen*Lesben*Trans*Inter* (FLTI*) – Geschlechtsidentitäten richtet und in dem den Teilnehmenden Wege aufgezeigt werden sollen, wie sie offen über ihre Sexualität kommunizieren können. Zum krönenden Abschluss des Wochenendes wird es ein Queer-Dinner für die Teilnehmer*innen der Bildungsveranstaltungen mit der Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und sich weiter kennenzulernen, geben. Beide Workshops und das Dinner finden im Kontaktladen des Utopia e.V. in der Berliner Straße 24 in 15230 Frankfurt (Oder) statt.

„Feminismus geht uns alle an! Wir wollen dazu beitragen, die Unterdrückung durch das Patriarchat zu überwinden und für Gleichberechtigung und Chancengleichheit aller einstehen. Nicht nur die aktuelle ‘Me too‘ – Debatte, die in den Medien aufgegriffen wurde, zeigt uns, dass es Zeit ist, daran etwas zu ändern.“, so Tony Poesdorf weiter für den Utopia e.V.

Das Projekt wird aus Mitteln des Quartiersfonds im Rahmen vom Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ finanziert.

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Queerfeministischer Aktionstag am 17.03 http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/10/queerfeministischer-aktionstag-am-17-03/ http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/10/queerfeministischer-aktionstag-am-17-03/#comments Sat, 10 Mar 2018 10:50:19 +0000 Administrator Aktuelles Queerfeministische Tage 2018 http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/10/queerfeministischer-aktionstag-am-17-03/ Weiter geht’s! Am Samstag, den 17.03.2018, habt ihr im Rahmen unserer Queerfeministischer Aktionstage die Möglichkeit, bei den folgenden Veranstaltungen zu partizipieren:

ab 14 Uhr:
„Einführungsworkshop zum Thema Queerfeminismus“

Queerfeminismus – we ALL can do it!
Am 8. März ist „Internationaler Frauentag“? Oder Frauen*tag!? Jeder Tag ist Frauen*kampftag! Gemeinsam suchen wir nach Spuren in der Bewegung und finden vielleicht ein paar Antworten auf die Frage: Warum brauchen wir eigentlich Queerfeminismus?

ab 16 Uhr
Workshop 1: „Schwangerschaftsabbruch? Mein Körper gehört mir! Feministische Perspektiven auf eine umkämpfte Debatte“

„Wenn Leute ungewollt schwanger werden, wird die Frage danach, was sie jetzt tun sollen, meist als eine moralische Zwickmühle gestellt. Sie sollen es sich gut überlegen und müssen einige Hürden nehmen, bevor sie die Schwangerschaft abbrechen dürfen. Warum müssen denn Schwangere ein Beratungsgespräch über das Für und Wider eines Abbruchs führen und warum soll ein Arzt oder Ärztin das erlauben? Warum ist ein Abbruch nur bis zur 12. Woche straffrei, wenn das Kind als ‚gesund‘ gilt – und danach ist es ein Tötungsdelikt? Warum gelten ganz andere Maßstäbe, wenn das Kind eine Behinderung haben könnte oder wenn die* Schwangere eine Behinderung hat? Wir wollen uns im Workshop mit der Geschichte des Paragrafen 218 auseinandersetzen, mit den aktuellen Gesetzen zum Schwangerschafts-abbruch und Argumenten der sogenannten Lebensschützer, die das Recht auf Selbstbestimmung von Schwangeren dem Recht einer befruchteten Eizelle unterordnen wollen. Außerdem wollen wir uns damit befassen, welche gesellschaftliche Haltung gegenüber Frauen und der Entscheidung über ihre eigenen Körper sich in der Gesetzgebung zeigt. Außerdem soll Raum sein zum Austausch über Schuldgefühle und Moralpredigten, die nicht spurlos an uns vorbeigehen, auf dem Weg von sogenanntem Aufklärungsunterricht in der Schule schon vor dem ersten Sex, im vertraulichen Gespräch mit Freund*innen, wenn ‚was schief gelaufen‘ ist, beim Kauf der Pille danach, wenn wir einen Termin für den Schwangerschaftstest machen und von Wartezimmer zu Wartezimmer.“

Dauer: ca 3,5 Stunden

Hinweis: Falls sich Cis-Männer (Männer, der Geschlechtsidentität dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht entspricht) anmelden, kann der Workshop auf Wunsch in verschiedenen Gruppen statt finden.

ab 16 Uhr
Workshop 2: „Let’s Talk about sex!“

„Trotz einer vermeintlich aufgeklärten und offenen Gesellschaft ist es für viele Menschen nicht leicht über Sexualität zu sprechen. Gerne wird mal nebenbei vom OneNightStand erzählt und über das schlimme Date von letztens gelacht. Oftmals bleibt es oberflächlich, wenn wir über Sexualität sprechen und die bewegenden Themen sind mit Scham behaftet. Der Workshop öffnet den Raum für Gespräche zum Thema Unsicherheiten und Enttäuschungen, aber auch zu Lust und Spaß im Bereich der Sexualität. Wir stellen uns Fragen wie: Was sind meine Bedürfnisse? Wie kann ich diese mit Partner*innen kommunizieren? Habe ich überhaupt Wörter dafür?“

Dauer: ca. 3,5 Stunden

Hinweis: FLTI* – Workshop. Der Workshop richtet sich an Menschen mit Frauen*Lesben*Trans*Inter* – Geschlechtsidentität.

Im Anschluss:

Lust auf gemütliches Beisammen sein, Lecker Essen, Sektchen Schlürfen und die ein oder andere Erfahrung auszutauschen und Erkenntnisse zu teilen? Dann bleibt doch noch zum Queer-Dinner! :-)

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„If I can‘t dance, it’s not my revolution!“ – Konzert am 16.03.2018 http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/07/if-i-cant-dance-to-it-its-not-my-revolution-konzert-am-16-03-2018/ http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/07/if-i-cant-dance-to-it-its-not-my-revolution-konzert-am-16-03-2018/#comments Wed, 07 Mar 2018 10:52:05 +0000 Administrator Aktuelles Queerfeministische Tage 2018 http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/07/if-i-cant-dance-to-it-its-not-my-revolution-konzert-am-16-03-2018/ Wir präsentieren euch am 16.03.2018:
Das Queerfeministische Riot Grrl Spektakel, denn: Genau! Gleichberechtigung zwischen Geschlechtern ist noch immer nicht erreicht, sexualisierte Gewalt, übergriffiges Verhalten und patriarchale Strukturen werden noch immer reproduziert. Deshalb wollen wir versuchen, die kaputte Gesellschaft ein Stück weit zu heilen. Am darauf folgenden Tag (17.03.18) werden mir uns in Vorträgen und Workshops noch intensiver damit auseinandersetzen, Infos zu Ort, Zeit und Art der Veranstaltungen dazu folgen.

Für einen lauten Abend und für den Feminismus stehen folgende Bands auf der Bühne:

- Gym Tonic [synthpunk aus Berlin]
https://gymtonic.bandcamp.com/releases

- Bechamel [synthpunk aus Berlin]
https://bechamelband.bandcamp.com/

- Boston Curtis [hardcorepunk aus Hamburg]
https://bostoncurtispunx.bandcamp.com/

Einlass: 20 Uhr
Eintritt: 5-8€

*No space for sexism, racism and any other kind of discrimination

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Queerfeministische Tage 2018 http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/07/queerfeministische-tage-2018/ http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/07/queerfeministische-tage-2018/#comments Wed, 07 Mar 2018 10:13:15 +0000 Administrator Aktuelles Queerfeministische Tage 2018 http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/07/queerfeministische-tage-2018/ Anlässlich des Weltfrauenkampftages, der jährlich am 08. März stattfindet, wollen wir uns an zwei Veranstaltungstagen eingehender mit dem Thema Queerfeminismus auseinandersetzen. Zum Auftakt soll es am Freitag, dem 16.03.2018, ein Punkrock-Konzert mit explizit queerfeministischen / feministischen Bands geben. Wir wollen die Bühne im Rahmen dieser Veranstaltung nutzen, um einerseits für Geschlechtervielfalt abseits gesellschaftlich anerkannter Rollenbilder von Mann und Frau zu sensibilisieren. Andererseits wollen wir den Abend nutzen, um interessierte Menschen für unsere am Tag darauf stattfinden Veranstaltungen zu gewinnen. Im Rahmen des Themenkomplexes „Einstieg in die Ideenwelt des Queerfeminismus“ wollen wir uns am Samstag, dem 17.03.2018, dem Thema Queerfeminismus und Geschlechtervielfalt nähern. Wir verfolgen damit erstens das Ziel, ein Bewusstsein für unkonventionelle Geschlechtsidentitäten zu schaffen, denn die Teilhabe von Menschen, die sich abseits von Mann / Frau – Klischees verorten ist in unserer Gesellschaft noch immer stark eingeschränkt. Das der Kampf um Anerkennung von emanzipatorischen Frauenbildern, Trans*, Inter* und queeren sowie homosexuellen Identitäten noch nötig ist, ist noch immer traurige Realität. Diese Anerkennung halten wir in einer demokratischen Gesellschaft mit einem sozialen Bewusstsein auf Augenhöhe für unabdinglich. Zweitens wollen wir Menschen, die gegen ihren Willen durch Eltern, Kindergarten, Schule und Mehrheitsgesellschaft ungefragt auf herkömmliche Geschlechterpfade getrieben wurden, Wege aufzeigen, diese zu Verlassen. Methodisch wollen wir mithilfe zweier partizipatorischer Workshops gemeinsam mit den Teilnehmenden Möglichkeiten erarbeiten, wie wir Geschlechtsidentitäten abseits althergebrachter Vorstellungen in unserer Gesellschaft selbstbewusst vertreten können. Ein erster Schritt wäre beispielsweise Gleichgesinnte zu finden und sich mit ihnen auszutauschen, zu bestärken und im besten Fall zu organisieren. So könnte ein starker Zusammenhalt entstehen, der in die Lage versetzt, den eigenen Platz in der Welt selbstbewusst einnehmen zu können. Die geplanten Veranstaltungen sind ein Schritt auf diesem Weg. Beide Workshops werden in Form eines Vortrags eingeleitet. Anschließend wollen wir mit den Teilnehmenden beider Veranstaltungen gemeinsam ein Abend-Dinner vorbereiten, in dessen Rahmen auch Erfahrungen der beiden Events und darüber hinaus ausgetauscht werden können. Für beide Veranstaltungen haben wir vor, externe emanzipatorische Gruppen anzufragen, die sich schon eingehender mit der Thematik auseinandergesetzt haben und auf einen gewissen Erfahrungsschatz zurückgreifen können. Als Zielgruppe wollen wir Menschen ansprechen, die die Bereitschaft für eine kritische Auseinandersetzung mit gängigen Rollenvorstellungen haben oder diese bereits führen sowie Menschen, die sich geschlechtlich abseits von bekannten Mann / Frau – Schema bewegen, jedoch daran gehindert werden, ihre Identität in der Gesellschaft zu vertreten.

Das Projekt wird aus Mitteln des Quartiersfonds im Rahmen vom Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ finanziert.

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Alle Anders, Alle Gleich – Geschichten aus dem Leben http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/03/alle-anders-alle-gleich-geschichten-aus-dem-leben/ http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/03/alle-anders-alle-gleich-geschichten-aus-dem-leben/#comments Sat, 03 Mar 2018 11:52:48 +0000 Administrator Aktuelles http://utopiaffo.blogsport.de/2018/03/03/alle-anders-alle-gleich-geschichten-aus-dem-leben/ „Alle anders alle gleich! – Geschichten aus dem Leben“ ist ein Film aus dem Jahr 2018 von geflüchteten und nicht-geflüchteten Jugendlichen aus Frankfurt (Oder), der im Rahmen eines Projektes des Utopia e.V. entstand. Aus ihren unterschiedlichen Perspektiven und mit ihren unterschiedlichen Erfahrungen beschreiben sie ihr Leben und den Weg, den sie zurückgelegt haben, bis sie aufeinandertrafen, und den, den sie danach gemeinsam gingen. Es ist eine Geschichte von Unterschieden und Gemeinsamkeiten, von einer Begegnung und dem gemeinsamen Traum von einer besseren Welt. Das Projekt wurde gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung und im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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